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8. Schützenfest
in Blankenhain
Gisela Haase ist neue Schützenkönigin
(2001-06-09
| 16:43
Uhr | br)
Nachdem
bereits gestern der neue König ausgeschossen wurde, stand heute ein
weiteres Highlight des 8. Schützenfestes in Blankenhain auf dem
Programm. Kurz nach 14 Uhr setzte sich der Festumzug aus 18 Bildern
von der alten Molkerei an durch die Innenstadt in Bewegung. Zahlreiche
Vereine waren der Einladung der Büchsenschützenkompanie 1745
Blankenhain
e.V. gefolgt und säumten nach dem Umzug den Festplatz:
Schützenverein Tannroda
SG Bad Berka
SG Mechelroda
Weimarer Schützengilde
Countryverein Blankenhain
Spielmannszug Mellingen
Blankenhainer Blasmusik
Landfrauenverein Blankenhain
Grundschule Blankenhain
Lindenstadtchor
Dorfverein Keßlar
TSV Blankenhain
Fanfarenzug Niedersynderstedter Tal
Kleintierzüchterverein Schwarza
MSV Mittleres Ilmtal Blankenhain
Blankenhainer Tafel
Jugendfeuerwehr und Feuerwehrverein Blankenhain
Nachdem
die Kanonen und Böller lautstark gesprochen hatten, begann um 15 Uhr
das Gästekönigsschießen. Bereits nach 20 Minuten holte Hans-Jürgen
Kaulfers vom Tannrodaer Schützenverein den Kopf herunter.
Gästeschützenkönig wurde schließlich Lothar Stark, ebenfalls vom
Schützenverein Tannroda.
Nein, es sei kein Geheimnis, wer neuer Schützenkönig sei, meinte
Gerold Blöthner, der Wettkampf werde ja öffentlich ausgetragen.
Gestern hat Gisela Haase aus Niedersynderstedt das letzte Stück des
Vogelrumpfes abgeschossen und sich damit den Titel geholt. Es sei das
erste Mal seit 256 Jahren, dass eine Frau den Titel geholt habe, meint
er bewundernd. "Aber ein bisschen Glück ist ja auch immer dabei", sagt
er schmunzelnd, schließlich schießen alle anwesenden Mitglieder in
einer ausgelosten Reihenfolge mit. Die Krönung wird heute Abend um
19.00 im Festzelt vollzogen, dann wird der amtierend Königs Heiko
Heeren aus Schorba seine Krone an Gisela Haase weitergeben.
Insgesamt 46 Mitglieder im Alter von 16 bis 81 sind derzeit um
Hauptmann und Vereinsvorsitzenden Gerold Blöthner im Verein
organisiert. Besonderes Ziel in diesem Jahr: die Jugendarbeit
weiter ausbauen.
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