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Schützenverein Tannroda baut Schießanlage
Mast sorgte bereits für erneute Antenne-Gerüchte
Richtig ist vielmehr, dass der Schützenverein Tannroda eine Schießanlage am Schwanenteich errichtet. Der baugenehmigungsfreie Edelstahlmast wird in einem Fundament verankert und zweimal im Jahr sein Blechkleid für Wettkämpfe herhalten. Dazu bekommt er auf der Spitze einen Metallkorb aufgesetzt, in dem ein Ziel (zum Schützenfest z. B. ein Holzvogel) platziert wird. Am Boden wird eine Vorrichtung stehen, die das darauf montierte Gewehr in der Bewegungsfreiheit so einschränkt, dass nur noch auf den Korb geschossen werden kann. Damit wird sichergestellt, dass kein Geschoss den Kugelfang verlassen kann. So voll ausgerüstet (mit Korb und Gewehrhalterung) wird die Anlage nur während des zweimaligen Schießbetriebes zu sehen sein, ansonsten wird der Mast allein am See thronen...
Die Idee für diese Anlage wurde mehr oder weniger aus der Not geboren. Seit 10 Jahren tragen die Schützen um den Vorsitzenden Hartmut Wagner ihr jährliches Königsschießen in Juni in der alten Sandgrube am Ortsausgang Richtung Blankenhain aus. Grundlage dafür war eine Sondergenehmigung, die Ihnen vom Kreis-Ordnungsamt in diesem Jahr aber erstmals (und auch zukünftig) versagt geblieben ist. Nachdem die Blankenhainer Büchenschützen bereits gute Erfahrungen mit dieser Art Anlage machen, freundeten sich auch die Tannrodaer beim letztjähringen Schützenfest in der Lindenstadt damit an. Da die Kassen aber wie überall knapp sind und eine solche Anlage im Kauf mit ca. 8000 Euro zu Buche schlägt, machte man aus der Not eine Tugend und baut selbst. So reduziert sich der Betrag für den Verein auf etwa ein Viertel der Kosten. In den nächsten Tagen soll das Fundament vorbereitet und der Mast gesetzt werden. |


