|
||||||||||||||||||
|
Home
Das Mittlere Ilmtal Ausflugsziele
|
Thüringer Schulbücher sollen leichter werden Petitionsausschuss nimmt Schülern zu schwere Lasten von den Schultern
"Das Kultusministerium hat einen Weg aufgezeigt, wie den übermäßigen Pfunden zu Leibe gerückt werden kann. Das Gewicht eines Schulbuchs soll ein Auswahlkriterium werden, das Ministerium verhandelt mit den Verlagen über leichtere Druckwerke", sagte Kölbel. Einmalig in ganz Deutschland ist nach seinen Worten, "dass in den Schulbuchkatalogen seit vergangenem Jahr das Gewicht der Bücher angegeben wird. Jede Schule kann also wissen, was sie ihren Schülern aufbürdet", sagte Kölbel. Angebote für Schließfächer und die Möglichkeit, schwere Bücher in der Schule zu lassen, sollen ausgedehnt werden.
Einen weiteren Problemkreis hat der Ausschuss mit einer Eingabe zur Eigenheimzulage angeschnitten. "Der Petent hatte für die Sanierung einer Dachgeschosswohnung einen Antrag auf Eigenheimzulage gestellt, der nicht bewilligt worden ist. Auch der Ausschuss konnte in diesem Fall keine Abhilfe schaffen, weil die rechtlichen Regeln eindeutig sind", sagte Kölbel. "Es muss nachweisbar neuer Wohnraum geschaffen oder objektiv nicht mehr bewohnbarer Raum wieder nutzbar gemacht werden. Die Renovierung bestehender Wohnräume reicht für die Eigenheimzulage nicht aus", so der Ausschussvorsitzende. Mit einem weniger verbreiteten Fall hatte es der Ausschuss bei einer Petition aus Südthüringen zu tun. Dort hat sich eine Holzbildhauerin auch in die Handwerksrolle für Steinmetzarbeiten eintragen lassen. Das ist mit einer Ausnahmegenehmigung möglich, weil die Berufe artverwandt sind. Nach Angaben Kölbels haben Steinmetze dagegen Beschwerde eingelegt. "Wir konnten der Petition nicht abhelfen, da bei verwandten Handwerken eine fachliche Prüfung nicht erforderlich ist und die Eintragung nicht versagt werden kann." |
|||||||||||||||||