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Alarmstufe 2 ausgerufen Erneut Hochwasser in Stadt und Landkreis Weimar
Nach Angaben der Leitstelle Apolda sind Feuerwehrleute aus Bad Berka, Blankenhain, Tannroda, Schoppendorf und Tiefengruben im Einsatz. Wo all das Wasser herkam, sei den allerdings schleierhaft, hatten doch die Messstellen am Oberlauf im Ilm-Kreis fallende oder gleichbleibende Pegelstände gemeldet. Offenbar stammte das Wasser aus all den vollen Bächen in der Umgebung. Obwohl auch hier sich zunächst keiner ausmalen mochte, woher das Wasser
Besonders schlimm erwischte es wieder einmal die Kurstädter. Allein zur "Ilmhof" schleppten die Feuerwehrmänner um 18.30 Uhr an die 60 Sandsäcke zur Pension. Da war bereits der halbe Garten überflutet und im Keller des Hauses arbeiteten schon seit Stunden drei Pumpen auf Hochtouren. 1994 war das Gasthaus besonders schlimm betroffen - damals lief die Ilm bis ins Erdgeschoss.
Ab 22.00 Uhr galt dann auch in Weimar die Alarmstufe 2. Und das obwohl der Pegel nahezu den ganzen Tag konstant bei einer Marke von 110 Zentimeter am Kontrollpunkt Kegelbrücke lag. Doch gegen 22 Uhr schlugen auch die Weimarer Notruftelefone Alarm. Rings um die Kippergasse in Ehringsdorf und über die Pferdeweiden erstreckt sich ein See. Rauschende Fluten auch am Brühl. Dort war das Wasser gegen 23 Uhr noch einen halben Meter unter Straßenniveau. |
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