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Das Mittlere Ilmtal Ausflugsziele
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Ilm schoss durch Bad Berka und Weimar Feuerwehr unermüdlich im Einsatz gegen das Hochwasser
Zwar hat sich die Lage längst nicht so dramatisch entwickelt wie im Kyffhäuserkreis, nichtsdestotrotz hielten die Fluten die Rettungskräfte in Atem. Wieviel Einsätze die Feuerwehren im Kreis gefahren haben? Die Liste füllt drei bis vier DIN-A4 Seiten, eine Auswertung steht noch aus. Rund 3000 Sandsäcke hatten die Floriansjünger in Bad Berka verteilt, um das Schlimmste zu verhindern. Überschritten war die Krise am Samstag, da aber packten zehn Berkaer Feuerwehrleute bereits rund 1500 Sandsäcke ein, um in Leubingen Hilfe zu leisten. Pausenlos waren Feuerwehrleute und freiwillige Helfer auch am Samstag gegen die Ilmfluten im Einsatz. Erst am Sonntag konnte Entwarnung gegeben, die Alarmstufe 3 offiziell aufgehoben werden. In Mellingen hatte der Pegel am Freitagabend eine Höchstmarke von 2,99 Meter erreicht, in Niedertrebra wurden 2,48 Meter gemessen.
Pausenlos waren Feuerwehrleute und freiwillige Helfer auch am Samstag gegen die Ilmfluten im Einsatz. Erst am Sonntag konnte Entwarnung gegeben, die Alarmstufe 3 offiziell aufgehoben werden. In Mellingen hatte der Pegel am Freitagabend eine Höchstmarke von 2,99 Meter erreicht, in Niedertrebra wurden 2,48 Meter gemessen. Hunderte Feuerwehrleute und Freiwillige bieten teilweise seit Donnerstag in Weimar und im Weimarer Land dem Ilm-Hochwasser die Stirn. Der Fluss, der Donnerstag Abend am Pegel Mellingen kurz vor der Alarmstufe 2 zur Ruhe gekommen schien, begann nach Mitternacht wieder zu steigen. Am Nachmittag überstieg der Pegelstand in Mellingen die 2,50 Meter, die Stufe 2 bedeuten.
Noch Donnerstag hatten die Berkaer in Kölleda Hilfe geleistet. Jetzt waren sie längst daheim gefragt. Die alte Blankenhainer Straße, Schmalzgrube und Drachenburg mussten teilweise gesperrt werden. Kein Durchkommen gab es mehr in der Ilmstraße, wo Sandsack-Sperren die Grundstücke der Lauterbachs und ihrer Nachbarn schützen sollten. Die Baumschule bot das Bild eines Anzuchtgewässers.
Wie aus der Feuerwehrleitzentrale Apolda mitgeteilt wurde, kamen nach bisherigem Erkenntnisstand zum Glück weder Mensch noch Tier zu Schaden. Die Höhe des Sachschadens könne erst nach Abklingen des Hochwassers beziffert werden. Betroffen waren alle Ortschaften an der Ilm. Besonders schlimm traf es am Samstag vor allem den Nordkreis: Niedertrebra, Wickerstedt, Bad Sulza, Großheringen hatte es voll erwischt. Welche Wassermassen sich durch das Ilmtal bewegen, zeigt der Anstieg im Durchfluss: Während in Mellingen zu normalen Zeiten knapp fünf Kubikmeter pro Sekunde das Flussbett passieren, stieg dort der Durchfluss am Abend auf 65 Kubikmeter pro Sekunde. |
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