|
||||||||||||||||||
|
Home
Das Mittlere Ilmtal Ausflugsziele
|
Gleichstellungsausschuss will das Thema Prostitution künftig stärker berücksichtigen Auseinandersetzung mit dem Problem noch unzureichend
Die Aufgabenstellung ist in einer Auswertung des Schwedenaufenthaltes enthalten, den der Ausschuss nach Angaben der Vorsitzenden heute einstimmig beschlossen hat. In der Auswertung fordert der Ausschuss unter anderem eine Änderung des Landesstatistik, so dass frauenspezifische Belange besser abgebildet werden. "Dies ist eine entscheidende Voraussetzung, um bestimmte Fragen überhaupt sinnvoll erörtern zu können", so Wolf. Um männliche Gewalt nicht nur mit polizeilichen Mitteln zu bearbeiten, wollen die Abgeordneten sich für Täterberatungsstellen einsetzen, in denen Männer professionelle Hilfe finden, die sich mit ihrer Gewalt auseinandersetzen wollen. Weitere Punkte zielen auf die finanzielle Unterstützung von Familien und ihre öffentliches Image. "In Schweden haben wir wohltuend erlebt, dass Familie nicht in erster Linie als Klotz am Bein diskutiert wird, wie es bei uns noch allzu oft der Fall zu sein scheint", sagte die Ausschussvorsitzende.
Auf der Tagesordnung standen überdies die Auswirkungen des Hartz-Konzeptes auf Thüringer Frauen. "Hier haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass frauenspezifische Belange bei der Arbeit an dem Konzept bedauerlicherweise kaum eine Rolle gespielt haben. Dabei wäre schon zu erörtern, was etwa die ausgeweitete geringfügige Beschäftigung gerade für Frauen zukünftig bedeutet", so Wolf wörtlich. Die Abgeordneten erwarten, dass bei der weiteren Arbeitsmarktreform diese Aspekte angemessen berücksichtigt werden. Überzeugt hat sich der Ausschuss von Inhalt und Umfang der Ausbildung in Sachen "häuslicher Gewalt" bei der Landespolizei. Diesem Thema werden nach den Worten der Vorsitzenden 32 Wochenstunden gewidmet. "Damit ist ein vom Gleichstellungsausschuss seit langem angestrebtes Ziel soweit wir sehen gut umgesetzt worden." Beschlossen hat der Ausschuss eine Anhörung zur Situation der Koordinierungsstelle Naturwissenschaft und Technik, die Mädchen und junge Frauen an die technischen Berufe heranführen soll. Die Sachverständigen werden zum 21. Februar eingeladen. Quelle: Thüringer Landtag |
|||||||||||||||||