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Junge Union Thüringen meldet sich zurück Mario Hüther neuer Vorsitzender
MdL Mike Mohring, der Sprecher einer „5er-Gruppe“ die seit Juni die Geschäfte der Jugendorganisation kommissarisch führte, zog zu Beginn des Landestages eine positive Bilanz der Arbeit dieses Gremiums. Die Sanierungsarbeit wurde weit vorangetrieben, Missstände aufgezeigt, Strukturen korrigiert und Altlasten behoben. Mohring, der in seine Rede die künftig von der Jungen Union zu besetzenden Themen in der Landes- und Bundespolitik ansprach und dabei mit der rot-grünen Bundesregierung hart ins Gericht ging, forderte den Landesverband auf sich auf die Grundwerte der gemeinsamen Arbeit zu besinnen.
Der Landestag stellte Hüther die beiden Stellvertreter Christian Hirte aus dem Wartburgkreis und Kai-Eddi Fischer aus Erfurt zur Seite. In das Amt des Schatzmeisters wurde der Sonneberger Falk Eichhorn gewählt. Neuer Pressesprecher ist Thomas Gottweiss aus dem Weimarer Land. Als Beisitzer komplettieren Stefanie Netzker (Greiz), Nancy Röhreich (Eichsfeld), Stefan Gruhner (Saale-Orla), Sebastian Lenk (Sonneberg), Beate Meißner (Kyffhäuserkreis), Tina Pölitz (Wartburgkreis), Norman Stein (Gera) und Jens Hofmann (Rhön-Rennsteig) den Landesvorstand. Getreu dem Motto Bernhard Vogels „Zuerst das Land, dann die Partei, dann die Person“ forderte der neue Landesvorsitzende in seiner Rede den Landesverband zur Geschlossenheit auf, denn Sacharbeit und ein fairer Umgang seien wichtiger als persönliches Fortkommen. In seiner Arbeit als Landesvorsitzender will Hüther die Kreisverbände stärker unterstützen als das bisher der Fall war, ihnen bei der Schaffung von Ortsverbands-Strukturen helfen, die Position der Jungen Union in der Landes-CDU stärken, um sie damit wieder zum Sprachrohr der jungen Generation innerhalb der Union werden zu lassen. Dabei warnte er nach der Zeit des Stillstandes vor überzogenen Erwartungen in der allernächsten Zeit. Bis zum nächsten Landestag in einem Jahr und damit rechtzeitig zu den Wahlen in 2004 will Hüther einen funktionierenden Landesverband präsentieren, der zu den anstehenden Fragen Stellung bezogen hat. Eine Absage erteilte er Denjenigen, die sich an dieser Sacharbeit nicht beteiligen wollen: „Wer bloß stänkern will und damit meint Sachpolitik machen zu können, der wird künftig in der Jungen Union keinen Platz mehr haben.“ |
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