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Europäische Fördermittel müssen auch nach 2006 weiter nach Thüringen fließen
Die Förderung müsse aber auch nach der Erweiterung der Europäischen Union eine angemessene Entwicklung Ostdeutschlands gewährleisten. Die EU-Strukturpolitik sehe entsprechende Instrumente dafür vor. Insbesondere dürfe es kein abruptes Wegbrechen der Förderung geben, sondern nur eine stufenweise Reduzierung bis zum Jahr 2013. "Bei der Festlegung der EU-Förderung muss berücksichtigt werden, dass es in Deutschland nach wie vor ein wirtschaftliches Gefälle zwischen ost- und westdeutschen Bundesländern gibt", sagte der Europapolitiker.
Das Kriterium des EU-Durchschnitts von 75 Prozent berücksichtige diese deutsche Besonderheit zu wenig. In den kommenden zwei bis drei Jahren werde es dazu harte Verhandlungen in den EU-Institutionen geben. Vorrangig müsse es Ziel der Politik sein, dass sich die ostdeutsche Wirtschaft so entwickle, dass sie langfristig den Durchschnitt der europäischen Union erreichen könne. Die wirtschaftliche Entwicklung in Thüringen werde im Zuge der EU-Osterweiterung wichtige Impulse erfahren. "Große Chancen sehe ich zum Beispiel beim Wiederaufbau ehemaliger Wirtschaftsbeziehungen mit den ehemaligen Ostblockstaaten", sagte Botz. |
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