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Mehr als 1000 Tonnen Futtermittel mit Dioxin verseucht
SPD-Fraktion fordert Unterstützung für betroffene Betriebe
(2003-02-14 | br)
Erfurt (itn/spd) - Unterstützung für die landwirtschaftlichen Betriebe in Thüringen, die mit belasteten Futtermittel beliefert wurden und die dadurch möglicherweise in ihrer Existenz gefährdet sind, fordert die verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, Dr. Christine Klaus. *Es kann nicht sein, dass ein schwarzes Schaf in der Futtermittelbranche zahlreiche, sauber arbeitende landwirtschaftliche Betriebe in Thüringen in den Ruin stürzt", sagte Klaus.
Sie verwies darauf, dass nicht auszuschließen sei, dass auf Grund der überschrittenen Grenzwerte ganze Tierbestände in den Betrieben geschlachtet werden müssten. Selbst wenn dies nicht der Fall sei die Inhaber der betroffenen Betriebe müssten mit Schwierigkeiten bei der Suche nach einem Abnehmer für ihre Tiere rechnen. Ausserdem könne das Landwirtschaftsministerium bei einer Ausweitung des Skandals um Unterstützung bei der EU ersuchen, so Klaus.
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