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Apolda als Kataster-Standort gesichert SPD kritisiert Neuordnung der Katasterverwaltung
Nach Auskunft von Mohring, der auch Mitglied im Innenausschuss ist, gab es gestern die letzten Beratungen. Mit der Entscheidung und Aufwertung zu einem Hauptamt wird das Katasteramt in Apolda auch personell auf fast 60 Mitarbeiter mittelfristig aufgestockt. Die Zahl der Katasterämter in Thüringen wurde von 35 auf acht Hauptämter und neun Stützpunktämter reduziert.
Nach Ansicht der Sozialdemokraten sei das Parlament bei der Bewertung und Diskussion der Pläne außen vor gelassen worden. Sie fordern nun die Offenlegung der Hintergründe. So hinterfragte die SPD-Fraktion die Kriterien für die Standortentscheidungen; die Anzahl der Hauptämter und die Errichtung von Amtsbezirken für die öffentlich bestellten Vermesser.
Aufgeklärt werden möchte Pohl auch über die Notwendigkeit der Schaffung von Amtsbezirken für die öffentlich bestellten Vermesser. Schon im letzten Jahr wurde im Landtag auch die Aufgabenverteilung neu geregelt. Vermessungsaufträge der Bürger und Kommunen übernehmen künftig ausschließlich öffentlich bestellte private Vermessungsingenieure (ÖbVI). Die SPD-Landtagsfraktion sehe kritisch, wie der angekündigte, sozial verträgliche Abbau der Stellen im Katasterwesen vor sich gehen solle. Offen bleibe, wie die Landesregierung Nachwuchskräften trotz der veränderten Umstände Zugang zum Katasterwesen ermöglichen wolle. Die SPD-Landtagsfraktion beantragt, dass sich der Innenausschuss mit der Problematik befasst. |
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