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Botz zu Dioxin-Fall: Verbot der Verwendung von Altholz zur Trocknung von Futtermitteln und Selbstverpflichtung der Hersteller gefordert
"Die Genehmigungspraxis der Landesregierung muss stärker an der Vorsorge orientiert werden. Bereits die Genehmigung muss von vornherein Sicherheitsrisiken wie die Verwendung von möglicherweise belastetem Altholz ausschließen", sagte der SPD-Agrarpolitiker weiter. Es sei sehr bedenklich, wenn die Genehmigung für das Trockenwerk in Apolda bereits seit 1996 gestrichenes, lackiertes oder beschichtetes Holz sowie Spanplatten für die Trocknung ausdrücklich zulasse. Ein freiwilliger Verzicht auf die Verwendung von Althölzern sollte Gegenstand der Vereinbarung sein, die am Freitag zwischen dem Thüringer Landwirtschaftsministerium und dem Verband für Tiernahrung unterzeichnet werden solle. Botz forderte die Landesregierung auf, die Futtermittelhersteller bereits jetzt zu einer entsprechenden Selbstverpflichtung zu veranlassen und nicht erst auf eine Änderung der Gesetzeslage zu warten. |
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