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Irak-Krieg: Beratung mit dem Ministerpräsidenten
Landesparlament muss Ängste und Sorgen in Thüringen aufgreifen
(2003-03-20 | br)
Erfurt (itn) - Zwischen den Fraktionen des Thüringer Landtags herrscht Einigkeit, dass die Ängste und Sorgen der Menschen in Thüringen angesichts des Irak-Kriegs ernst genommen werden müssen und das Landesparlament sie aufgreifen sollte. Das hat Thüringens Landtagspräsidentin Christine Lieberknecht heute im Anschluss an eine Beratung mit Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel erklärt, an der auch Vertreter der Landtagsfraktionen teilgenommen haben.
Nach den Worten der Parlamentspräsidentin kommt es jetzt für die Fraktionen im Landtag darauf an "zusammenzustehen und die möglichen Folgen des Irak-Kriegs für Thüringen im Landesparlament gemeinsam zu bewältigen. Das gilt unbeschadet der Unterschiede bei der Beurteilung der eingetretenen Situation", fügte sie hinzu.
Lieberknecht begrüßte, dass der Ministerpräsident in der nächsten Sitzung des Landtags am 3. April eine Regierungserklärung zu der in Thüringen durch den Irak-Krieg entstandenen Sicherheitslage abgeben will.
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