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Hörsel und bedrohte Eisvögel gerettet Petent kann sich nach fünf Jahren über positive Erledigung seiner Petition freuen
"Das liegt nicht daran, dass die Verwaltungsmühlen hier besonders langsam gemahlen hätten, sondern im Gegenteil: Viele Beteiligte mussten über Jahre hinweg konstruktiv zusammenwirken", so Kölbel. Und das ist der Sachverhalt: Die Hörsel hatte über viele Jahrzehnte hinweg ihren natürlichen Uferschutz durch die Landwirtschaft verloren, die den Uferbereich abholzte und bis unmittelbar an die Uferkante nutzte. Ein Landstück nach dem anderen brach an den Steilufern ab, die der seltene Eisvogel als Brutrevier unbedingt braucht.
"Inzwischen ist die Hörsel auf einem guten Weg. Die Ufer sind renaturiert, die Bodenerosion ist gestoppt worden. Dazu haben die Landeigentümer und verschiedenste Behörden zusammenwirken müssen. Der Landtag hat diesen Prozess in mehreren Ausschüssen kontinuierlich begleitet und dem Anliegen Nachdruck verliehen", erläuterte der Ausschussvorsitzende. Der betreffende Hörselabschnitt sei weit über Thüringen hinaus zum Referenzobjekt für eine gelungene gewässerökologische Gesamtentwicklung geworden. Nicht abhelfen konnte der Ausschuss der Eingabe einer Familie, die ihren Sohn über die Gemeinde- und Kreisgrenze hinweg in einen Waldorf-Kindergarten unterbringen wollte. Die Wohnsitzgemeinde sollte dazu den kommunalen Finanzierungsanteil an die Gemeinde abführen, in der der Waldorf-Kindergarten ansässig ist. Die Eltern meinten, die Kindergartenplatzgarantie erstrecke sich auf diesen Wunsch. "Das ist jedoch nicht so. Der Rechtsanspruch erstreckt sich lediglich auf die Wohngemeinde. Alles andere ist auch schwer vorstellbar, weil die Kommunen gar nicht planen könnten", kommentierte Kölbel. |
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