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Spendensammlung soll Rosenfestumzug retten Kranichfelder Stadtrat geht mit guten Beispiel voran und spendet 450 Euro
Stadtrat Klaus Stößel hatte zu Beginn der Sitzung moniert, dass wichtigen Faktoren nicht oder nur ungenau definiert wären. Dazu zählte er u. a. den Zeitpunkt der Entstehung der Beitragspflicht und die Definition des Begriffes der erstmaligen Herstellung. Nachdem die Mehrzahl seiner zwölf Änderungsvorschläge abgelehnt wurde, beschlossen die Räte die Satzung mit neun zu zwei Gegenstimmen. Auch der PDS-Stadtrat zählte zu den Gegenstimmen: "Die Stadt wird durch die entstehenden Gerichtskosten, falls die vorliegende Satzung beschlossen wird, weiter in die Finanzmisere getrieben".
Seit Bürgermeister Gerhard Pletat in der Vorwoche gezwungen war, eine Haushaltssperre zu verhängen, steht der Rosenfestumzug am Festsonntag in den Sternen. In Anbetracht des Jubiläumsjahres 125 Jahre Rosenfest verständigten sich die Stadträte darauf, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um die Finanzierung der benötigten 4500 Euro an Kosten für Kapellen und Organisation sicherzustellen. Stadträtin Helke Henkel (Pro Kranichfeld) regte eine Haus-zu-Haus-Sammlung nach historischem Vorbild in der Zwei-Burgen-Stadt an. Der gesamte Stadtrat ging am Sitzungsabend auf Initiative von Klaus Stößel (PDS) auch gleich mit gutem Beispiel voran. Alle anwesenden Mitglieder spendeten jeweils 50 Euro für den Umzug und riefen die Bürger auf, sich nach ihren Möglichkeiten ebenfalls an der Aktion zu beteiligen. Spenden können ab sofort in der Stadtkasse im Rathaus eingezahlt werden. |
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