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Handel, Handwerk und Gewerbe stärken Kranichfelds Bürgermeisterkandidat Sven Wilke über die Beweggründe seiner Kandidatur
Die Wirtschafts- und Sozialpolitik der Stadt gibt mir Anlass zur Kritik. Ein Gespräch mit einem weiteren Bürgermeisterkandidaten ließ deren Einstellung erkennen, welche für mich nicht tragbar ist. In diesem Gespräch über den Bau eines weiteren Lebensmitteldiscountmarktes in Kranichfeld sagte mir dieser, "und wenn Bäcker-, Fleischer und weitere Geschäfte im Ort schließen ist das ein Strukturwandel und nicht weiter von Belang." Handel, Handwerk und Gewerbe sind das Rückrad der örtlichen Wirtschaft und darüber hinaus Arbeitgeber, Ausbilder und Steuerzahler. Eine gute wirtschaftliche Basis ist Vorraussetzung für ein attraktives Umfeld. Um Probleme beseitigen zu können, wird das Erkennen dieser vorausgesetzt. Wirtschaftliche Kompetenz scheint mir bei einem Teil meiner Mitbewerber zu fehlen. Aus diesem Grund entschloss ich mich in dieser Form einzumischen und zu kandidieren. Kranichfeld darf trotz der schlechten überregionalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht an Attraktivität verlieren. Dazu bedarf es einem engagierten und kompetenten handelns im Interesse der Bürger dieser Stadt. Voraussetzung für eine positive Entwicklung der Stadt ist aus meiner Sicht, auf die Interessen der Kranichfelder Bürger, der Handwerker, Gewerbetreibenden und Händler einzutreten und die Bürger und ihre Interessen im Wählerauftrag vehement zu vertreten. Weitere Einschnitte in der Wirtschafts-, Sozial- und Sicherheitspolitik darf es nicht geben. Gewiss sind die vorhandenen Vorraussetzungen ungünstig, der amtierende Bürgermeister musste eine Haushaltssperre erlassen. In der kurzen Amtszeit, die Tätigkeit beträgt bis zur Neuwahl ein Jahr, wird es schwierig werden, die Ausgangslage sichtbar zu verbessern. Dennoch sehe ich es als Herausforderung, mich dieser schwierigen Aufgabe zu stellen. Für mich steht an erster Stelle zu versuchen das zu erhalten, was bereits besteht und unsere Infrastruktur prägt. Dazu gehören soziale und kulturelle Einrichtungen ebenso wie Handel und Gewerbe. In Anbetracht meiner beruflichen Basis und der Nähe zu meiner Heimatstadt fühle ich mich in der Lage, diese Aufgabe zu übernehmen. Wilke tritt in der Wahl am 18. Mai gegen drei weitere Kandidaten an. Auf den Wahlzetteln stehen auch die Namen von Walter G. Hofmann (CDU), Lorenz Kettwig (FDP/Freie Bürger) und Klaus Stößel (PDS). |
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