|
||||||||||||||||||
|
Home
Das Mittlere Ilmtal Ausflugsziele
|
Kranichfelds älteste Burganlage bestaunt Osterwanderung auf Baumbachs Spuren
Am Ostermontag trafen sich dann einige begeisterte Wanderer an der Kranichfelder Kirche und sangen zunächst ein paar schöne Frühlingslieder, nachdem der Wanderleiter Ausführungen zur Geschichte des Areals um die Kirche gemacht hatte. Die Gruppe setzte sich dann in Richtung Maienhölzchen - Bommelsberg in Bewegung.
Die Reste der ältesten Kranichfelder Burganlage, der Schleusenburg, wurden ob ihrer Bauweise nach Römerart bestaunt. Kurz darauf hatten die Wanderer die seltene Möglichkeit, das wohl schönste Kranichfelder Panorama zu erleben: von der Eckbank der Stiede oberhalb der Kirche sieht man momentan alle Bauwerke und Stadtteile, die sonst durch hohen Baumbestand "zugewachsen" sind. Man möchte mit Kurt Gerstenberger (Kranichfelder Mundartdichter) sagen: Do leets fär deinen Oochn do, Am Baumbachdenkmal im Maienhölzchen wurde des 1840 in Kranichfeld geborenen Dichters Rudolf Baumbach mit seinem Lied vom Fahrenden Gesellen gedacht. Dabei konnte auch der Bezug zwischen Maienhölzchen, Maientännich und dem Baumbachhaus hergestellt werden.
Die weitere Wanderung ging über die Windberghütte (wieder mit Panoramaaussicht bis zum etwas dunstig verhüllten Thüringer Wald) dann bergab entlang des Langen Berges zum Ortseingang von Kranichfeld, vorbei an vielen Veilchen und den letzten blühenden Leberblümchen. Auch ein Wildschwein - Gott sei Dank eine Bache ohne Frischlinge - kreuzte unseren Weg. Nach Meinung der Mitwanderer war es ein gelungener Osterwandertag und sie würden gern an weiteren geführten Wanderungen dieser Art teilnehmen. Heinz Luger, Kulturlandschaftsführer in Ausbildung |
|||||||||||||||||