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Dank des Stadtrates an Gerhard Pletat
Kranichfelder Bürgermeister verabschiedet / Wibera legt Prüfbericht über Eigenbetrieb Wohnungswirtschaft vor
(2003-04-29 | br)
Kranichfeld (itn) - Die letzte Stadtratssitzung des amtierenden Kranichfelder Bürgermeisters Gerhard Pletat am Dienstag war ein verhältnismäßig kurzes Intermezzo. Neben zwei Protokollbestätigungen nahm das Parlament noch den Prüfbericht der Wibera Wirtschaftsberatung über die Geschäftsjahre 1995/96 des Eigenbetriebes Wohnungswirtschaft zur Kenntnis. Dem Betrieb, dessen Führung 1996 durch die Hausverwaltung Apel übernommen wurde, wurde für den geprüften Zeitraum ein eingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.
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Gerd Zimmermann dankte dem scheidenden Kranichfelder Bürgermeister Gerhard Pletat mit einem großen Blumenstrauß für seine geleistete Arbeit.
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Als Grund gab Rolf-Peter Stockmeyer in seinem Bericht die nicht zeitgerechte Verarbeitung der Geschäftsvorfälle an. Dadurch lasse sich die vollständige Erfassung nicht abschließend beurteilen, so der Wirtschaftsprüfer. Trotzdem zeigen die Zahlen im geprüften Zeitraum ein solides Unternehmen.
Zur Sicherstellung eines hohen Vermietungsgrades in der Zukunft riet der Fachmann zu weiteren Modernisierungen. Bürgermeister Pletat ergänzte, dass sich auch der Werkausschuss in seiner letzten Sitzung schon mit der Prüfung der nachfolgenden Jahre beschäftigt habe. Damit solle nun endgültig die Voraussetzung für die Erarbeitung des gegenwärtigen wirtschaftlichen Zustandes des Eigenbetriebes geschaffen werden.
Zum Abschluss der Sitzung blickte das scheidende Stadtoberhaupt auf seine 3,5-jährige Amtszeit zurück und dankte Stadträten, Verwaltung und Bürgern für die gute Zusammenarbeit. Er ließ es sich auch nicht nehmen, das Parlament noch einmal auf sein Credo zur fraktionsübergreifenden Sacharbeit einzuschwören und wurde anschließend in kleiner Runde feierlich verabschiedet wurde. "Wir sollten versuchen, junge Leute in das Parlament zu bekommen, um die Lücke zu schließen", wünschte sich Stadträtin Helke Henkel.
Notizen aus der Ratssitzung
Gestaltungssatzung angeregt
In der Bürgerfragestunde wurde von Sebastian Seidel die Problematik der bisher nur im Entwurf vorliegenden Gestaltungssatzung aufgeworfen. Jetzt wird sich der Bauausschuss in seiner nächsten Sitzung mit diesem Thema befassen.
Jugendarbeit zwischen Stadt und Kirche
Dass eine Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Kirche und Stadt im Bereich der Jugendarbeit durchaus wünschenswert und denkbar ist, bekräftige Gerhard Pletat auf Anfrage des Bürgers Steffen Schieke. Allerdings sei eine konkrete Unterstützung mit finanziellen Mitteln wegen der angespannten Haushaltslage zurzeit nicht realisierbar.
Ratsspenden für das Rosenfest
Alle Mitglieder des Stadtrates zahlten am Dienstag ihre beschlossene Spende von 50 Euro zur Finanzierung des Rosenfestumzuges in die Stadtkasse ein.
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