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Klaus Stößel (PDS)
53 Jahre, seit 32 Jahren verheiratet, Werkzeugmacher mit Meisterabschluss
1998 Eintritt in die PDS, seit 1999 im Stadtrat und ist Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses
Sein Credo: "Ich will Politik für und mit den Bürgern machen."
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| 1. Warum haben Sie sich trotz der (finanziell unattraktiven) Restlaufzeit und Ehrenamtlichkeit als Bürgermeister beworben? |
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Die Entscheidung des Stadtrates für einen ehrenamtlichen Bürgermeister erfordert mehr Kompetenz, Durchsetzungskraft und Bürgernähe in dieses Amt einzubringen. Im Zeitalter des Sozialabbaues, des Krieges und der Umweltkatastrophen ist es wichtig, dass kein willenloser Befehlsempfänger der "Obrigkeit" dieses Amt ausübt, denn dies wäre für unsere kommunale Selbstverwaltung verhängnisvoll. Wenn man Alternativen zu der derzeitigen Politik vertreten will, sind Ehrenamtlichkeit und Restlaufzeit nicht von Bedeutung, sondern man muss die Sache angehen, wenn man Visionen in der Kommunalpolitik umsetzen will.
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| 2. Was wollen Sie in Ihrer ehrenamtlichen Amtszeit für die Stadt erreichen? |
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ABM, SAM alles ist zusammengestrichen wurden, Eltern wurden gezwungen für Kindereinrichtungen mehr zu bezahlen usw. - es reicht. Der jetzige Stand ist schon das Minimum. Ich trete nicht an, um in Kranichfeld als Letzter das Licht auszumachen.
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| 3. Gibt es freiwillige Leistungen der Stadt, die Ihrer Meinung nach trotz der schwierigen Finanzlage unbedingt erhalten werden müssen? |
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ABM, SAM alles ist zusammengestrichen wurden, Eltern wurden gezwungen für Kindereinrichtungen mehr zu bezahlen usw. - es reicht. Der jetzige Stand ist schon das Minimum. Ich trete nicht an, um in Kranichfeld als Letzter das Licht auszumachen.
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| 4. Wie schätzen Sie die Bedeutung von Kultur- und Tourismus für Kranichfeld ein? |
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In schlechten Zeiten stürzen sich immer alle Kommunalpolitiker auf das Thema Tourismus. Für mich war und ist es schon immer ein wichtiges Thema. Wir alle wissen, dass durch den Tourismus nur 1,5 bis 2 % Arbeitsplätze entstehen. Deshalb ist Kultur und Tourismus für mich das Bindeglied zur Schaffung eines regionalen Wirtschaftskreislaufes, um auch Arbeitsplätze in Handwerk und Gewerbe zu schaffen.
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| 5. Wenn ein Spender der Stadtkasse unverhofft 500.000 Euro vermachen würde, was würden Sie mit dem Geld als Erstes machen? |
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Apropos Spenden. Allen Spendern zur Durchführung des Festumzuges zum Rosenfest auch von mir ein Dankeschön. Das Wunder, dass ein Vermögender unserer Stadt soviel spendet, ist für mich unwahrscheinlich, da sie ja noch nicht einmal bereit sind, endlich wieder Vermögenssteuer zu zahlen. Und sollte es trotzdem einen "Wundertäter" geben, dann würde ich dieses Geld zur Schaffung eines öffentlichen Beschäftigungssektors einsetzen.
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