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Ein halbes Jahrhundert harte Schmetterbälle Spielvereinigung Kranichfeld feierte 50 Jahre Volleyball
In der Herrenmannschaft wurden Silvio Dreßler, Stephan Rahm und Spielertrainer Torsten Weise mit der Bronzenen Ehrennadel des Thüringer Volleyballverbandes geehrt und Karin Rahm erhielt eine Ehrentafel für ihr außerordentliches und erfolgreiches Engagement als Abteilungsleiterin Volleyball. "Mein Wunsch ist es, dass sich vielleicht noch ein oder zwei Übungsleiter finden, die mich in meiner Arbeit unterstützen - Nachwuchs ist genug vorhanden", hofft die langjährige Trainerin auf zusätzliches Engagement im Ehrenamt.
Seinen Anfang nahm der Sport, der 1895 in Amerika erstmals als Mintonette erwähnt wurde und 1917 nach Europa kam, in Kranichfeld in den 50er Jahren. Damals waren es Werkzeugmacher wie Rolf Brehme, Gerhard Brachvogel und Arthur Jäger, die sich gemeinsam mit anderen ihre einstündige Mittagspause im damaligen IKA Kranichfeld damit vertrieben, das runde Leder über das Netz zu befördern. Durch die Betriebssportfeste erlangte der Volleyball immer größere Aufmerksamkeit und so entstanden auch immer mehr Brigademannschaften. 1953 schloss man sich der BSG "Motor" Kranichfeld an und meldete sich beim Volleyballverband. In den Saisons 1973/74 und 1974/75 holten die Spieler der Zwei-Burgen-Stadt das erste Mal Kreismeister-Titel nach Hause und belegte in den Pokalspielen 1980 und 1985 jeweils den 3. Platz. Heute sind die Kranichfelder mit einer Herrenmannschaft in der Landesklasse und einer Frauenteam, das an der Spitze des Kreises mitspielt und schon mehrere Kreismeistertitel errungen hat, im Leistungssport vertreten.
Etwas härter ging es dann am Sonntag zur Sache, als sich in Kranichfeld Mannschaften von Kreisklasse bis zur Thüringenliga in einem Turnier begegneten. Nach 6-stündigem Wettkampf mit erstklassigen Partien standen die Sieger fest. Bei den angereisten Frauenmannschaften entschied das Satzverhältnis zwischen dem punktgleichen VfL Weimar (1. Platz) und dem SVV Schmalkalden. Den Pokal der Männer konnte die Spielvereinigung Bad Berka mit nach Hause nehmen, die kein einziges Spiel verloren hatte. (zum Spielbericht des SV Bad Berka). Auf den Plätzen folgten Gastgeber Kranichfeld, Concordia Erfurt, HSV Weimar und der SV Wilde Taube. |
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