|
||||||||||||||||||
|
Home
Das Mittlere Ilmtal Ausflugsziele
|
Neue Projektmanagerstellen im Kulturbereich Wissenschaftsausschuss befasst sich mit Entwicklung in der Jugendkulturarbeit
Wie der Ausschussvorsitzende Prof. Dr. Jens Goebel nach der Sitzung weiter mitteilte, wird das Land auch das bisher vom Bund getragene "Freiwillige kulturelle Jahr fortführen. Dieses Programm bietet Jugendlichen die Möglichkeit, nach Abschluss der Schule oder Lehre ein Jahr in kulturellen Einrichtungen mitzuarbeiten. Landesweit stehen 25 Plätze zur Verfügung. "Auch dadurch wird die Situation der Jugendkulturarbeit unterstützt", sagte Goebel. Er erinnerte zugleich daran, dass es sich dabei lediglich um flankierende Maßnahmen des Landes handele. "Die Kommunen bleiben aufgefordert, aus den Mitteln der Jugendpauschale verstärkt Kulturprojekte zu unterstützen. Sie sind dafür in erster Linie verantwortlich, weil sie wissen, was vor Ort gefragt ist", so wörtlich.
Beschlossen hat der Ausschuss eine Anhörung zur Novelle des Denkmal-schutzgesetzes. "Aus dem Umgang mit diesem inzwischen zehn Jahre alten Gesetz haben sich zahlreiche Anregungen ergeben, die in den Entwurf der Novelle eingear-beitet worden sind. Wir wollen nun wissen, ob die Erfahrungen derjenigen, die Denkmale besitzen, nutzen oder erhalten hinreichend berücksichtigt worden sind", sagte Goebel. Zunächst soll ein großer Kreis schriftlich gehört werden. Die Landesregierung hat im Ausschuss über die kürzlich bekannt gegebene Einigung des Freistaats mit dem Haus Sachsen-Weimar-Eisenach berichtet. "Der Ausschuss hat einhellig begrüßt, dass damit wertvolle, für die Identität des Landes bedeutsame Realien gesichert werden konnten", erklärte der Vorsitzende. Mit der Einigung sei das Kapitel Ausgleich mit den ehemals regierenden thüringischen Häu-sern weitgehend abgeschlossen. Offen sind noch Ansprüche des Hauses Sachsen-Meiningen gegen die Meininger Kulturstiftung, die das Inventar der Elisabethenburg betreffen. Besprochen haben die Abgeordneten Details zu einer auswärtigen Sitzung in Graz und Budapest Ende Juni. Die Ausschussmitglieder wollen sich an den dortigen Universitäten mit der Umsetzung des sogenannten Bologna-Prozesses befassen. Unter diesem Titel wird der Weg zu einem einheitlichen europäischen Hochschul-raum mit vergleichbaren Hochschulabschlüssen verstanden, zu denen vor allem die neuen Bachelor- und Master-Abschlüsse gehören. "Ähnlich wie Deutschland haben Österreich und Ungarn bisher andere Studien- und Abschlussstrukturen die sich nicht ohne weiteres dem angestrebten System anverwandeln lassen. Daher ist es hilfreich, wie die Hochschulen in diesen Ländern mit dieser Herausforderung umgehen" sagte Goebel zum Zweck dieser auswärtigen Sitzung. |
|||||||||||||||||