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"Einer für alle und alle für Einen" Tonndorf feiert 120 Jahre Freiwillige Feuerwehr
Nach der Wende kamen ein ehemaliger LO-Funkwagen der DDR und später ein Kleinlöschfahrzeug der Marke Mercedes dazu. 1995 stellte Tonndorf unter der Leitung von Olaf Spangenberg die mit 18 Mitgliedern größte Jugendfeuerwehr im Landkreis.
Ralf Ditscher übernahm 2000 das Amt des Tonndorfer Wehrleiters von Hubert Spangenberg. Der 60-Jährige leitete zuvor 27 Jahre lang die Geschicke des Vereins, steckte seine ganze Familie mit dem Geist des Heiligen Florian an und steht den Kameraden heute noch immer stets und ständig zur Seite. Gleiches gilt für Karin Kirchhof, die für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr mit dem silbernen Brandschutzabzeichen geehrt. Der aktiven Feuerwehrfrau ist auch die Ausstellung über die bewegte Geschichte der Tonndorfer Wehr zu verdanken, die im Anschluss an die Feierstunde eröffnet wurde. Zwei Jahre hat sie unter tatkräftiger Mithilfe von vielen Einwohnern unzählige Fotos, Unterlagen, Ausweise und technische Ausrüstungsgegenstände zusammengetragen. Ältestes Exponat ist eine Schraubkupplung von 1900, die bis zu ihrer Entdeckung auf Hubert Spangenbergs Dachboden schlummerte. Ditscher würdigte auch das Engagement von drei Kameraden, die diesem Jahr eine vierwöchigen Grundlehrgang in Blankenhain absolvierten, der auch mehrere Wochenenden in Anspruch nahm. Sein besonderen Dank ging auch an Vereinsmitglieder, Freunde und Förderer und nicht zuletzt an "die Feuerwehr Kranichfeld, die uns stets mit Rat und Tat zur Seite steht." Im Anschluss an die Festsitzung wurde die Ausstellung zur bewegten Geschichte der Wehr eröffnet, die jetzt im Bettenhaus des Schullandheimes zu sehen ist. |
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