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Kampf mit der Wurst
Gaudisportfest in Tiefengruben begeisterte mit ungewöhnlichen Disziplinen
(2003-06-03 | br)
Tiefengruben (itn) - Gemeinsam eine Wurst zwischen den Zähnen, durch einen wagengroßes Brotschieber voneinander getrennt und mit einem rohen Ei in der Hand auf dem Rücken schlichen die beiden Frauen am Samstag im Entengang über das Tiefengrubener Pflaster. Wenn dann auch noch Landrat Hans-Helmut Münchberg wenige Meter weiter am Bratwurstrost stand, konnte das nur eines bedeuten: Gaudisportfest in Tiefengruben.
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Annette Rast (li.) und Andrea Damm legen sich für ihre Mannschaft aus Gutendorf beim "Brötchen holen" mächtig ins Zeug.
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Die siebte Auflage des ulkigen Blütenfest-Highlights glänzte erneut mit Disziplinen, die es wohl vorher noch nie zu sehen gab. In diesem Jahr starteten erstmals auch Jugendmannschaften der insgesamt elf Teams. Sie bestritten das erste Spiel und lieferten sich beim Einholen der "Bratwurst-Zutaten" spannende Duelle zwischen Kriechschlauch und Heukorb.
Dass der Ruf seines Gaudisportfestes dem Ort mittlerweile schon weit vorausgeeilt ist, bewies auch die Gästeliste in Tiefengruben. Mit Bösleben, der Nauendorfer Jugend, den Blütenfängern aus Weimar und dem Dornburger Rosenteam kamen die Gäste des Spektakels längst nicht mehr nur aus der Einheitsgemeinde Bad Berka. Sogar die Dornburger Rosenkönigin Anne Seifarth hatte den Weg in das Rundlingsdorf gefunden, um ihre Rosenkinder anzufeuern und überreichte am Ende die Urkunden für die Sieger.
Bevor es soweit war, mussten sich die sportlichen Kontrahenten aber noch im "Wurststopfen" und "Brötchen holen" messen. Ging es beim Füllen des meterlangen Plastikschlauches mit feuchten Sägespänen noch vordergründig um Schnelligkeit, war beim Sammeln der Schrippen schon eher Geschicklichkeit gefragt. Am Ende konnte die Mannschaft aus Bösleben die meisten Punkte für sich verbuchen und trug als selbst gewählten Preis ein Fass Bier davon. Die Partisan-Männer als Zweitplatzierte gehen bald in der "Schwarzen Küche" essen und der BVC Bad Berka, der sich seine Kindermannschaft noch kurz vor Start zusammenborgen musste, nahm für seinen dritten Platz Weimarer Wurstwaren mit nach Hause.
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