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Das Mittlere Ilmtal Ausflugsziele
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Vorstandsmitglieder der Bürgerstiftung gewählt Zeitdruck durch verfallende Fördermittel und fortschreitenden Bauschäden am Schloss Blankenhain
Mit dem Anlaufen der Aktivitäten zeigt sich der Stiftungsvorsitzende Hagen Herzog zufrieden. Das Finanzamt bestätigte unproblematisch die Anerkennung der gemeinnützigen Zwecke, die ortsansässigen Kreditinstitute stellten als Gründungsstifter Girokonten zur Verfügung. Viele Stifter überwiesen schon ihr zugesichertes Stiftungskapital. Bei den noch ausstehenden Zahlungen bittet der Vorstand, unter Verwendungszweck den Namen des Stifters anzugeben.
Die Stiftung und der 3 Jahre alte Schlossverein werden für die Wiederherstellung der Schlossliegenschaft eng zusammenarbeiten, so das Kredo in der gemeinsamen Sitzung am Mittwoch. Hier wurden Ideen und Möglichkeiten für die nächsten Jahre erörtert. Einige wichtige Maßnahmen sind unbedingt noch dieses Jahr in die Wege zu leiten. Diese sind dringend mit den städtischen Vertretern abzustimmen, denn die Stadt muss gemeinsam mit Verein und Stiftung ein erreichbares Ziel verfolgen. Der im Bauaussschuß tätige Professor Weiss gab hierzu als Gast wichtige Hinweise. Neben den fortschreitenden Bauschäden drängen auch die Fördermittelgeber, so stehen die ca. 40.000 € der Deutschen Stiftung Denkmalpflege nur noch bis Dezember 2003 zur Verfügung. Auch ist der versagte Komplettabriss des Zentralgebäudes zu beachten. Das zwischen 1861 und 1880 als Hospital errichtete Zentralgebäude am Blankenhainer Schloss darf nach dem Willen der Denkmalpflege nicht vollständig abgerissen werden. Vielmehr dürfe nur der am meisten vom Schwamm befallene und nicht mehr zu rettende Gebäudeteil entfernt werden, weil sonst das Denkmalensembe aus Schloss und Zentralgebäude zerstört werden würde. Nach dem Abriss unrettbar zerstörten Gebäudeteiles (etwa zu ein Drittel bis ein Viertel) ist zur Wiederherstellung der Symmetrie des Gebäudes noch ein ersetzender Neubau zu disktutieren. |
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