|
||||||||||||||||||
|
Home
Das Mittlere Ilmtal Ausflugsziele
|
Die Stadtgeschichte wieder lebendig gemacht Großer historischer Festumzug "600 Jahre Stadt Tannroda"
Kommentiert wurde das Spektakel auf einer Tribüne am Marktplatz von Jens Krauspenhaar und Stadtarchivarin Hella Tänzer, die einen besonderen Dank an alle Mitwirkenden für die wochenlange intensive Vorbereitung adressierten. Die geschichtliche Revue eröffnete die Erklärung des Ortsnamens, der vom Roden der Tannen stammte, mit dem die ersten Siedler Platz für ihre Gehöfte schafften.
Es folgten sehr lebendig gestaltete Bilder zur Ersterwähnung der Stadt um 1403, Apel von Vitzthum als Brandstifter, Raubritter und Tyrann um 1465 auf dem Schloss (Schützenverein Tannroda) und auch der Berksche Carnevalverein konnte sein schauspielerisches Talent bei der Darstellung einer Hinrichtungsszene von 1592 unter Beweis stellen. Der 1992 vom Enkel des ehemaligen Besitzers wieder eröffnete Gasthof "Zum Schwarzen Bären" erhielt 1713 Schankrecht und war auch Station der Franzosen, die 1806/1807 plündernd durch die Stadt zogen und gestern von Tannrodas Sportlern verkörpert wurde. 1825 wurde eine neue Kirche gebaut, für deren Projektierung sich der Weimarer Oberbaudirektor Clemens Wenceslaus Coudray verantwortlich zeigte.
Am Ende des Umzuges zeigte sich Tannroda in seiner gegenwärtigen gesellschaftlichen Vielfalt. Allen voran marschierten auch die Schützenvereine aus Tannroda, Goddelsheim, Kranichfeld, Bad Berka und Blankenhain, denen nicht nur ortsansässige Vereine und Institutionen folgten. Auch Thangelstedt, der Kur- und Trachtenverein Bad Berka, der Brauverein Hohenfelden und die Feuerwehren nahmen ebenso am Umzug teil wie Erich Flicke und Margarete Schwanethal, mit 94 bzw. 88 Jahren zwei der ältesten Bürger Tannrodas. |
|||||||||||||||||