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Pippi Langstrumpf und ihre königlichen Gäste Großer Festumzug, Tanzprogramm und Besucherrekord beschlossen das 125. Rosenfest in Kranichfeld
Anschließend wurde am Grab der Familie Pfeiffer wie in jedem Jahr ein Kranz niedergelegt. Mit dieser Ehrenbezeugung würdigte man die Verdienste des kinderlosen Ehepaares Pfeiffer, das 1878 ein Legat für die Kranichfelder Kinder stiftete und so das Rosenfest in der Zwei-Burgen-Stadt erstmals ins Leben rief.
Pünktlich zum Festumzug am Sonntagnachmittag schob der Wind die Wolken beiseite und gewährte der Sonne freies Feld auf die mehr als 500 Teilnehmer. Ernst Graffmann moderierte in gewohnt humorvoller Art den von Rosenkönigin Daniela Scheuringer mit ihren Blumenmädchen Lisa und Marlene angeführten Zug, in den sich neben örtlichen Vereinen, Institutionen und Firmen auch Gäste aus den Partnerstädten Höchstadt und Diemelstadt auch noch andere Majestäten eingereiht hatten.
Den gekrönten Häuptern folgten Fürstin "Anna Sophia", die Kindertagesstätten, Kinderstube Anja Triller, Förderkreis Oberschloss, Förderverein Baumbachhaus, Singekreis "Rundadinella", die Kirchgemeinde, das Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden, die Rassekaninchenzüchter, Freizeit- und Westernreiten, Fischereiverein, Sparkasse, DLRG-Ortsgruppe, Spielvereinigung, Restaurant "Zur Ilmklause", Erfurter Verkehrsbetriebe, Vereinsgemeinschaft Rittersdorf, Priv. Schützengesellschaft, die Firmen Klimatec und Neumann Bauelemente und zum Schluss die Feuerwehren aus Hohenfelden und Kranichfeld.
Sehr zufrieden mit dem Erfolg des 10. Festes in ihrer Regie zeigte sich auch das Team vom Kultur- und Tourismusamt der Stadt. "Wir haben an diesem Wochenende die höchsten Besucherzahlen seit 10 Jahren registriert", freute sich Amtsleiterin Gudrun Hoffmann über das gelungene Jubiläum, dass mit den Tanzprogramm noch lange nicht beendet war. Viele der Besucher schlenderten noch einmal mit Kind und Kegel über den bunter Markt mit Kinderflohmarkt auf dem Planhof und kehrten dann im Festzelt bei der "Klaus-Wagner-Band" ein. Auch am Sonntag hielten die Kranichfelder am bewährten Konzept fest und boten für alle Altersklassen gleichermaßen Programm. Vor allem die Jugend kam am späten Abend noch einmal voll auf ihre Kosten, als "Rockpirat" aus Weimar auf der Freilichtbühne in die Gitarrensaiten hauten und gemeinsam mit ihren Fans bis in die frühen Morgenstunden unermüdlich weiter feierten. |
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