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Finanzministerin verhängt Haushaltssperre: Regierung muss jetzt eigene Akzente setzen
Höhn forderte die Finanzministerin auf, dem Parlament den Nachtragshaushalt zum schnellstmöglichen Termin vorzulegen. Er sagte weiter, dass es nun wichtig sei, den Ergebnissen der anstehenden Novembersteuerschätzung nicht unvorbereitet entgegen zu sehen. Vielmehr müsse jetzt, im laufenden Jahr, für 2004 in finanzpolitischer Hinsicht vorgesorgt werden. *Jetzt kommt es darauf an, nicht mit dem Finger auf den Bund zu zeigen, sondern im eigenen Land Strukturreformen anzugehen", sagte Höhn. Dazu zähle beispielsweise eine Verwaltungsreform.
Auch IHK-Geschäftsführer Gerald Grusser bestätigte diese Forderungen der SPD-Fraktion. Seine jüngsten Äußerungen zur Entbürokratisierung und zur Straffung der Instrumentarien im Bereich der Wirtschaftsförderung decken sich mit dem Inhalt eines Antrags der SPD-Landtagsfraktion zur Plenartagung am 5. und 6. Juni 2003. Dort war gefordert worden, neben dem Bürokratieabbau im Bund auch für die Verbesserung der Strukturen im Bereich der Wirtschaftsförderung in Thüringen Sorge zu tragen.
"Die SPD ist nach wie vor der Auffassung, dass Bürokratieabbau nicht allein vom Bund gefordert werden kann, sondern gleichermaßen auch im Land Thüringen praktiziert werden muss", sagte Lippmann. Grundlagen hierfür habe die Enquetekommission *Wirtschaftsförderung in Thüringen" erarbeitet. Der Wirtschaftspolitiker: *Wir erwarten vom neuen Thüringer Wirtschaftsminister, dass er ernst gemeinten Vorschlägen von Wirtschaft und SPD-Landtagsfraktion im Interesse des Aufbaus eines soliden Wirtschaftsfundamtens künftig offen gegenüber steht." |
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