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Einsturzgefährdet und bald um drei Etagen kürzer Teilabriss des Zentralgebäudes in Blankenhain geplant
Die ausgeklinkerte Holzkonstruktion mache von außen zwar noch einen intakten Eindruck, sei innen aber total verrottet und zerstört. Mit diesem Fakten informierte der Beauftragter Peter Leibfried in der letzten Stadtratssitzung über den Stand der Dinge.
Die im Dezember von der Stadt beantragte Abbruchgenehmigung wurde am vergangenen Dienstag von der Unteren Denkmalschutzbehörde versagt. Stattdessen hat das Amt einen Teilabriss des nordöstlichen Flügels (Ecke Markt/Bundestraße) mit einer Entkernung und Stützung des restlichen Gebäudes vorgeschlagen. Die Kosten dieser Variante würden sich nach Prüfung eines Architekten auf 900.000 Euro belaufen und sind durch den Haushalt der Stadt in keiner Weise gedeckt.
Nach kurzer Diskussion im Rat wurde die Verwaltung durch einstimmigen Beschluss beauftragt, Rechtsmittel gegen den Bescheid der Denkmalbehörde einzulegen und die Bereitschaft der Stadt zum Abriss des oberen Gebäudeteiles zu signalisieren. Sollte der Widerspruch ins Leere laufen, wolle man aus Kostengründen die Übernahme des Zentralgebäudes durch Kreis oder Land verlangen, so Peter Leibfried. Landrat Müchberg hat im Interesse der Rettung der Immobilie veranlasst, dasss Entscheidungen in Bezug auf dieses Denkmal derzeit absoluten Vorrang haben. Vor Ort sollten alle Förderbehörden so rasch wie möglich eine Entscheidung treffen, weil für das Gebäude Städtebaufördermittel in Höhe von 900.000 Euro nur noch bis zum Jahresende in Anspruch genommen werden können. |
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