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Das Mittlere Ilmtal Ausflugsziele
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Die Sehnsucht nach dem Mee(h)r Gemeinden im Südkreis Weimarer Land wollen Regionales Entwicklungskonzept (REK) erarbeiten
Das Handlungsprogramm ist die Voraussetzung für die Umsetzung gemeinsam erarbeitete Entwicklungsziele der kommunalen Arbeitsgemeinschaft. Nach einjähriger Vorbereitungszeit wurden zum 1. Juli nun 46.000 Euro Fördermittel für die Erarbeitung des Konzeptes bewilligt, so dass die Arbeit in den Mitgliedsgemeinden Bad Berka, Blankenhain, Magdala und der Verwaltungsgemeinschaft Kranichfeld jetzt beginnen kann.
Mit dem Papier soll nicht nur die interkommunale Zusammenarbeit der Gemeinden, sondern auch die Abstimmung und Koordinierung bei der Siedlungsentwicklung und beim Ausbau der Infrastruktur ver-bessert werden. Besonders wichtig dabei sei, über den Tellerrand und die Gebietsgrenzen hinaus zu schauen, um eine besondere Praxisnähe zu erreichen und damit die Förderchancen für regional ab-gestimmte Einzelvorhaben zu erhöhen. "Es geht hier also nicht um die Wunschliste einzelner Bürgermeister", betonte Ines Kinsky den übergreifenden Charakter des Konzeptes, dass den Namen "Kultur-Landschaft zwischen Autobahn und Ilm" trägt. Nachdem im Vorfeld des Förderantrages bereits die Stärken und Schwächen der Region herausgearbeitet wurden, sollen nun spätestens im Oktober vier Arbeitsgruppen ihre Arbeit aufnehmen. Die jeweils 10 Mitglieder werden von Städten, Anrainergemeinden und betroffenen Institutionen, wie Landwirtschaftsamt und Vereine, gestellt und treffen sich nach einem festgelegten Zeitschema. Sie werden in den Bereichen Landwirtschaft und Landschaftspflege, Gewerbe und Handwerk, Kurortentwicklung, Fremdenverkehrs, Sport und Freizeit sowie Siedlung und Infrastruktur ihre Ideen, Wünsche und Ziele einbringen. Interessierte Einwohner, die gern in den Arbeitsgemeinschaften mitarbeiten wollen, können sich bei ihrem Bürgermeister zu melden.
Angesichts der gut besuchten Auftaktveranstaltung zeigte sich AG-Vorsitzender Wolf-Ludger Schlotzhauer am Mittwoch überzeugt, den Termin zur Fertigstellung des Konzeptes bis Oktober 2004 halten zu können. Seine Hoffnung, ausreichend und kompetente Mitarbeiter für die geplanten Arbeitsgruppen zu mobilisieren, hat sich ebenfalls bereits erfüllt. Hinter fast jedem Namen der Teilnehmerliste prangte ein Kreuzchen, das die Bereitschaft zur weiteren aktiven Teilnahme symbolisierte. Zwar hätte er schon allein wegen des regionsübergreifenden Wegebaus auch noch gern die VG’en Mellingen und Grammetal mit im Boot gehabt, aber dennoch zeigte sich Schlotzhauer optimistisch: „Ich sehe die hohe Teilnehmerzahl als ein gutes Zeichen, unsere Ziele trotzdem zu erreichen.“ |
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