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Das Mittlere Ilmtal Ausflugsziele
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Der „Christliche Verein Junger Menschen“ (CVJM) hatte von Montag bis Freitag in der Lindenstadt mit seinem Minitruck und der Tour „Highway to Heaven“ Station gemacht. Während am Vormittag im Unterricht lockere Gespräche über die Themen Vertrauen, Vorurteile, Tod, Jesus und die Bibel auf dem Plan standen, ging es am Nachmittag vor allem um sinnvolle Freizeitgestaltung.
Das Team vom CVJM hatte sein Lager auf dem Parkplatz vor der Blankenhainer Tafel aufgeschlagen und lockte mit der Streetsockeranlage, exotischen Brettspielen und seinem offenen Jugendcafe, dass sich in einem umgebauten Truck befindet, auch nach dem Unterricht viele Jugendliche an. In dem ehemaligen Präsentationsmobil, das der Verein eigens für diesen Zweck im vergangenen Winter als mobilen Aufenthaltsraum umgebaut hatte, gab es Kuchen und Tee von der Kirchgemeinde. Mit Spielmaterial und Multimediatechnik ausgestattet, steht er als identitätsschaffender Raum allen offen, die darin nicht nur Unterhaltung sondern auch ein offenes Ohr für ihre Probleme suchen. „Wenn die Jugendlichen zu uns kommen, erleben Sie nicht nur Freude, sondern vor allem auch Gemeinschaft“, weiß Referent Christian Fraaß und lobte die gute Zusammenarbeit und Gastfreundschaft der Kirchgemeinde, die den Truck nach Blankenhain geladen und gemeinsame Abendveranstaltungen an der Kirche organisiert hatte.
Steht der Betrachter vor dem LKW, so strömen aus nächster Nähe gesehen noch Hunderte Einzelbilder auf ihn ein, wenn er aber einige Schritte zurück tritt, ist eine Sternenstraße zu erkennen. Die Lackierung des CVJM-Trucks ist mehr als nur unterschwellige Hommage an die namensgebende Band ACDC oder eine Mosaikbilder-Spielerei sie ist vielmehr Synonym für den roten Faden, der sich durch die Arbeit des christlichen Vereins zieht: Abstand gewinnen, sich als Teil des Ganzen in die Gemeinschaft integrieren, Vorurteile ab- und Vertrauen aufbauen und dadurch vieles in unserer Welt etwas klarer sehen. „Highway to Heaven“ ist in diesem Jahr Schwerpunkt der mobilen Jugendarbeit des Vereins und kommt nach Aussagen der Veranstalter auch sehr gut an. Die 2-5 köpfigen Betreuer-Teams waren im April dieses Jahres in Eisenberg gestartet und seitdem quer durch Thüringen gereist. „Es ist wichtig, dass wir im Land umherziehen“, erklärte Geschäftsführer Jörg Stawenov der TLZ. „Leider erleben wir oft Blockaden und möchten mit dieser Tour die Angst vor solchen Projekten abbauen“. Der Erfolg gibt ihm Recht, denn das Konzept, dass der Verein Ende 2001 entwickelt hatte, scheint aufzugehen. Nach „durchweg positiven Erfahrungen“ wurde das Projekt jetzt bis ins Jahr 2004 verlängert und eine weitere Kraft dafür abgestellt. Vom 10. bis 14.11 ist der „Highway to Heaven“-Truck in Eisenach zu Gast. |
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