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Das Mittlere Ilmtal Ausflugsziele
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Nachdem Johannes Rokosch (Rittersdorf) den Antrag auf Vertagung des Beschlusses gestellt hatte, votierte das Gremium später einstimmig für eine weitere Untersuchung der Varianten Sanierung bzw. Neubau auf Basis der bisherigen Studien. Dadurch soll zunächst eine vor allem in finanzieller Hinsicht - detailliertere Entscheidungsgrundlage für das Thema geschaffen werden.
Der Neubau eines zweckmäßigen Verwaltungsgebäudes am Baumbachhaus wurde von Hohenfelden, Nauendorf und Tonndorf favorisiert. Als Gründe wurden genannt, dass eine Altbausanierung fast immer teuer wird, als geplant und man für das gleiche Geld wahrscheinlich auch einen Neubau bekommen würde. Kranichfeld, Klettbach und auch der VG-Vorsitzende hielten dagegen an der Sanierung des Rathauses fest, auch weil sie Befürchtungen über eine mögliche Reform der Verwaltungsstrukturen haben, die in einigen Jahren in Thüringen ins Haus stehen könnte. Mit der Bildung von größeren Verwaltungseinheiten könnte es passieren, dass dann nicht nur das nicht mehr genutzte Rathaus sondern auch der nicht mehr benötigte Verwaltungsneubau leer stände. Diesen Punkt bezeichnete die Gemeinde Tonndorf als Spekulation, die sich erst nach den Landtagswahlen im nächsten Jahr klären würde und vertrat die Meinung, die Entscheidung eventuell sogar bis dahin zu vertagen. Für die Gemeinde selbst enthielten sich die Rittersdorfer Vertreter zwar der Stimme, weil die Entscheidung zur Sache im Gemeinderat erst in der nächsten Woche fallen soll, persönlich wollten Adelbert Zentgraf und Johannes Rokosch aber erst für einen Neubau stimmen, wenn ein Nachmieter für das Rathaus gefunden sei. „Noch eine Ruine im Stadtzentrum können wir den Bürgern nicht zumuten“, so Rokosch. Die am Vortag im Beschluss des Kranichfelder Stadtrates getroffene Empfehlung nach einer gestaffelten Sanierung des Rathauses in mehreren Jahren, stieß auf wenig Verständnis. Diese Variante würde durch mehrere Umzüge der Verwaltung in Übergangsquartiere eine finanzielle Zusatzbelastung mit sich bringen und wäre „sowohl für Mitarbeiter und Bürger unzumutbar“, urteilten Marga Schiffler (Hohenfelden) und Regina Keyser. Die Nauendorfer Bürgermeisterin sprach sich auch gegen die als „Minimalvariante“ bezeichnete Instandsetzung (bisher geschätzte ca. 600.000 Euro) des Rathauses aus. Alles außer einer Komplettsanierung „wäre nur Flickschusterei“. Die nächste Beratung zur Sache wird frühestens Ende Januar stattfinden und gleichzeitig den Haushalt 2004 mitbehandeln. |
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