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Milde Gaben vom Weihnachtsmann & seinen Engeln
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Kranichfelder Weihnachtsmarkt auch in der 14. Auflage ein großer Erfolg
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(2003-12-09 | br)
Kranichfeld (itn) - Rappelvoll war es am Sonntag im und um das Baumbachhaus die Kranichfelder hatten ihrem Weihnachtsmarkt auch in der 14. Auflage die Treue gehalten und schlenderten oftmal gemeinsam mit der ganzen Familie über den mit Weihnachtsbäumen geschmückten Platz. Zwei Drittel der mehr als 40 Händler, unter ihnen auch einheimische Geschäfte, Vereine, Institutionen und Gastronomen, halten dem winterlichen Event schon seit Jahren die Treue.
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| Jede Mengen zu tun gab es wegen des großen Besucheransturmes auf dem Kranichfelder Weihnachtsmarkt am Sonntag auch für den Weihnachtsmann. Aber ihm standen einige Helfer, wie Rosenkönigin, Blumenmädchen und Bürgermeister Walter G. Hofmann (Mitte), hilfreich zur Seite. |
Auch mit dem Wetter hatten die Kranichfelder wieder Glück. Die Dächer hatten am Morgen scheinbar extra für den Markt ein hauchdünnes Schneemützchen aufgesetzt und waren bei Temperaturen kurz unter Null gingen Waffeln, Glühwein und Holundersaft weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Außerdem im Angebot: Holzwaren, warme Kleidung von Mützen bis Schuhwerk, frisches Brot und Weihnachtsstollen, Kosmetik, Produkte vom Imker und und und...
Weil nicht nur Kinder sondern auch Erwachsene zuhauf in Baumbachs Märchenstunde strömten, mussten Beate Becker und ihr Team das Stück angesichts des Andranges sogar noch ein zweites Mal spielen. Auch zur Aufführung der „Schneekönigin“ herrschte dichtes Gedränge im Trauzimmer und die Puppenspieler der Grundschule ernteten viel Applaus. Außerdem herrschte auch bei der Eisenbahn, dem Streichelzoo und der Bastelstraße großer Andrang jedenfalls solange, bis ein weißbärtiger Mann in roter Kutte gesichtet wurde.
Nachdem er im vergangenen Jahr hoch zu Ross in Kranichfeld eintraf, wurde er heuer sogar chauffiert und zwar vom Bürgermeister persönlich. Dessen privates Jagdgefährt, ein dreirädriges „Piaggio“ war randvoll mit prall gefüllten Jutesäcken, die allesamt Geschenke für die Kinder enthielten. Kaum war es an der alten Linde zum Stehen gekommen, stand Knecht Ruprecht schon inmitten einer großen Menschentraube. Aber die Gespräche zwischen seiner Heiligkeit und dem Volke wollten nicht so recht in Gang kommen, denn es rauschte und knackte nur so in den Lautsprechern. „Solchen Schnickschnack braucht der Weihnachtsmann sowieso nicht“, kommentierte der Rotkittel mit einem Schmunzeln das kleine Mikrofon, das an seinem weißen Rauschebart hing und - wenn überhaupt - nur sehr klägliche Töne übertrug.
Im Gegensatz zur widerspenstigen Technik konnte sich der angeblich in Tonndorf lebende Weihnachtsmann aber voll und ganz auf seine Helfer verlassen. Nicht nur Rosenkönigin Daniela Scheuringer, auch die Blumenmädchen in Gestalt von Weihnachtsengeln und Bürgermeister Walter G. Hofmann halfen dem altgedienten Gabenbringer beim Verteilen seiner Geschenke.
Bereits seit 17 Jahren steigt Ernst Graffmann so der bürgerliche Name des Bärtigen - Jahr für Jahr in seine schwarzen Filzstiefel und kennt so schon fast alle seiner kleinen Gäste persönlich. Aber auch in diesem Jahr gab es einen der 250 Wichtelbeutel nur für die diejenigen Kinder, die nicht nur brav waren, sondern auch ein schönes Gedicht aufsagen oder gar ein Lied singen konnten. Gut singen konnten aber auch die Musiker von „Brass Up“ die ab 16 Uhr den Baumbachplatz zu ihrer Bühne und in ihren roten Kutten dem Weihnachtsmann Konkurrenz machten.
Für die gute Organisation zeichnete sich auch in diesem Jahr wieder das Team von der Kultur- und Touristinformation verantwortlich. Gudrun Hoffmann, die bereits seit sieben Uhr vor Ort war und den Händlern die Stände zugewiesen hatte, freute sich über den großen Erfolg der Veranstaltung, die zu einer schönen Tradition in Kranichfeld geworden ist. Auch in diesem Jahr sorgte der Drehorgelspieler Paul Schuchard wieder für gute Stimmung - wie bisher bei jedem (!) Weihnachtsmarkt - und schmückten die Klassen der Grundschule „Anna Sophia“ auch wieder Weihnachtsbäume, die rund um die Linde platziert wurden und von denen einer schöner als der andere war.
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