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Das Mittlere Ilmtal Ausflugsziele
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Es ist die erste kommerziell genutzte Hochtemperatur-Brennstoffzellenanlage dieser Größenordnung in Thüringen mit der weltweit ersten direkt an die Abluft gekoppelten Multieffekt-Absorptionskälteanlage. Neben der Stromgewinnung kann damit aus der Hochtemperaturwärme der Brennstoffzelle je nach Bedarf Kalt- und Heißwasser erzeugt werden.
Das innovative Energieprojekt wurde auf Initiative und unter der Projektkoordination der TEAG Thüringer Energie AG mit den Partnern E.ON Energie AG, MTU CFC Solutions GmbH, EAW-Energieanlagenbau GmbH Westenfeld, Zentralklinik Bad Berka GmbH, Erdgasversorgungsgesellschaft Thüringen - Sachsen mbH (EVG) und der Gasversorgung Thüringen GmbH (ThüringenGas) verwirklicht. Diese branchenübergreifende Zusammenarbeit führender Partner der Herstellerindustrie sowie der Energieversorgung und -anwendung bietet die bestmöglichen Voraussetzungen für einen nachhaltigen Erfolg bei der praxisorientierten Anwendung der Brennstoffzellen-Hochtechnologie.
Die Projektkosten belaufen sich auf rund vier Millionen Euro. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert die Brennstoffzellen-Anlage mit 1,7 Millionen Euro, das Land Thüringen die zum Patent angemeldete Kälteanlage mit 245 000 Euro. Technische Daten: Erdgasbetriebene Brennstoffzelle MCFC Typ HM 300 Multieffekt-Absorptionskälteanlage Hintergrund: Brennstoffzelle Fortschritte bei der Brennstoffzelle beflügeln die Hoffnung auf eine neue Option der Energieumwandlung. Deshalb engagiert sich auch die TEAG in einer Reihe von Projekten zu ihrer Erprobung. Voraussetzung für die breite Anwendung ist, dass sie technisch zuverlässig und wirtschaftlich konkurrenzfähig wird. Gas rein - Strom raus Brennstoffzellen setzen in einem elektrochemischen Prozess nach dem umgekehrten Elektrolyseprinzip Wasserstoff und Sauerstoff in Wasser um. Auf diese Weise erzeugen sie Strom, gleichzeitig ent-steht auch Wärme. Vereinfacht, kann man sich eine Brennstoffzelle wie eine Batterie vorstellen, die ununterbrochen nachgeladen wird. Dies geschieht durch die Zufuhr von Sauerstoff bzw. Luft und Wasserstoff bzw. wasserstoffhaltigen Gasen. Werden mehrere Brennstoffzellenelemente zu einem Stapel oder so genannten Stack hintereinander geschaltet, entstehen daraus Anlagen, deren Größe optimal auf die jeweilige Aufgabenstellung zugeschnitten werden kann. Die möglichen Einsatzgebiete für Brennstoffzellen reichen von der dezentralen Strom- und Wärmeerzeugung für Wohnhäuser, größere Gebäudekomplexe oder Industriebetriebe über den Einsatz zum Antrieb von Fahrzeugen bis hin zum Akkuersatz in Laptop oder Handy. Dabei werden je nach Einsatzgebiet unterschiedliche Brennstoffzellensysteme genutzt. |
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