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Das Mittlere Ilmtal Ausflugsziele
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1948 hat der Maler und damalige Professor der Weimarer Hochschule für Baukunst Hermann Kirchberger ein Wandbild für das Deutsche Nationaltheater geschaffen, auf denen er sich in expressiven Farben mit Gesang, Musik und allgemein mit den Künsten auseinandersetzt. Aus politischen Gründen und auf Grund der Formalismus-Debatte entfernten die damals politisch Verantwortlichen das Bild. Nach etwa fünfzig Jahren ist es jetzt auf dem Dachboden des Erfurter Angermuseums wieder aufgetaucht.
Mit den Erfurter Verantwortlichen in der Stadtverwaltung besteht Übereinstimmung, dass das Bild nach Weimar zurückkehren soll, ist es doch ein wichtiges kulturgeschichtliches Zeugnis. Ein Anbringen im Deutschen Nationaltheater ist aber nicht möglich. Das dortige Foyer des dritten Ranges wird mittlerweile als Bühnenraum genutzt, so dass keine geeignete Fläche mehr zur Verfügung steht. Eine Anbringung in der neuen weimarhalle erscheint deshalb durchaus sinnvoll. Immerhin war die alte Weimarhalle von 1945 bis 1948 Ausweichspielstätte für das vom Krieg zerstörte Nationaltheater, das mit dem Kirchberger-Bild neu eröffnet wurde. Durch die Konzerte der Staatskapelle ist auch heute das Theater mit der weimarhalle eng verbunden. Außerdem hat die weimarhalle große freie Wandflächen, die die Monumentalität des Kirchberger-Bildes sehr gut zur Geltung bringen. Die Rückkehr des Kirchberger-Bildes ist eine von den Städten Erfurt und Weimar gemeinsam organisierte und auch über Sponsoren finanzierte Aktion. Ein Kapitel turbulenter Kulturpolitik wird mit dem Anbringen des Kirchberger-Bildes in der weimarhalle genauer im Südfoyer des ersten Obergeschosses ein zukunftsweisendes Ende finden. Das Bild ist insgesamt zehnmal drei Meter groß. |
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