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Das Mittlere Ilmtal Ausflugsziele
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Dies bedarf auch energieseitig entsprechender Planung. Da Tausende dieser garenden Gaumenanwärter einen hohen Strombedarf haben, gilt es, zusätzliche Energie bereitzustellen, den Kraftwerkeinsatz zu planen, zu koordinieren und zu vernetzen. Darüber hinaus muß das Stromnetz zur Abwendung eines Blackouts wie in Nordamerika oder Italien rund um die Uhr überwacht und gesteuert werden.
Deshalb verbringen die Mitarbeiter der Zentralen Lastverteilung in Erfurt den Feiertag nicht am heimischen Herd, sondern im Zentrum der "Netzsteuerung": Statt nach Braten duftet es dort höchstens nach Kaffee, statt weihnachtlicher Musik ist konzentrierte Stille angesagt - und dies alles im Bewußtsein, auch Schutzpatron über Tausende von Weihnachtsbraten zu sein! Am 25. Dezember 2003, 8 Uhr, ist die Stille Nacht vorbei: Die Verbrauchsanzeige in der Zentralen Lastverteilung Erfurt geht spürbar nach oben: In unzähligen Thüringer Haus-halten beginnt das große Brutzeln. "Jetzt müssen wir zusätzliche Energie bereitstellen", weiß der Leiter der TEAG-Netzführung, Eckhard Noziczka. Der Strombedarf geht weit über das übliche Maß hinaus. Gegen Mittag wird die "Weihnachtsgans-Spitze" erreicht sein.
Ob so oder so - Hauptsache, der Braten gelingt, damit der weihnachtliche Frieden nicht in Gefahr gerät. |
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