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Schlammschlacht unter Silbermond
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8. Highfield Festival in Hohenfelden vom 19. - 21.08.2005
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(2005-08-22 | br)
Hohenfelden (itn) - Im wahrsten Sinne feucht und fröhlich ging es am Wochenende am Stausee Hohenfelden zu. Mehr als 24.000 Musikfans aus ganz Deutschland vergnügten sich bei der 8. Auflage des größten alternativen Rockfestivals Ostdeutschlands mit ihren Lieblingsbands. Unter anderem standen beim 8. Highfield 2005 Silbermond, H-Blockx, The Hives, Farin Urlaub und Foo Fighters an drei Festivaltagen auf der riesigen Bühne.
Leider spielte das Wetter nicht mit wie erwartet und Mrs. Sunshine schickte als Vertretung Mr. Rain, der leider auch nahezu ständig anwesend war. Nach einer verregneten Freitagnacht glich das Festivalgelände bereits am Samstagvormittag einem einzigen Schlammhaufen.
Einige Besucher fanden das aber nicht so schlimm und machten aus der Not (bzw. den notwenigen Pausen zwischen den Bands) eine Tugend. Nur mit Shorts und vielleicht noch einem T-Shirt bekleidet lieferten sie unter dem Gejohle der umstehenden Fans eine spontane Show im Amateur-Wrestling ab. Dieses Schlammcatchen war allerdings nicht ungefährlich, denn wer konnte schon garantieren, dass unter dem Schlamm keine Steine oder andere Gegenstände lagen, die schwere Verletzungen hätten hervorrufen können.
Glücklicherweise lief alles glimpflich ab und spätestens bei den ersten Klängen von Silbermond glätteten sich die freundschaftlichen Schlammwogen und das Interesse wendete sich wieder der Bühne zu. Die Band um Sängerin Stefanie lieferte wie alle anderen Stars auch eine mitreißende Show und verstand es, die Massen zu begeistern. Im Minutentakt wurden Fans von ganz hinten nach vorn zur Bühne quasi auf Händen getragen und durchgereicht. Dort wurden sie schließlich von einigen der 200 Sicherheitsleute im Empfang genommen und aus dem Bühnenbereich geleitet. Tausende von Händen wogten in das Abendrot, als ein ausgewählter Fan gemeinsam mit Stefanie "Machs dir selbst" auf der Bühne schmettern durfte.
400 Servicekräfte sorgten an Essen- und Getränkeständen, Fanshop und Erste-Hilfe-Zelten für das Wohlergehen der Festivalbesucher. Die hatten meist einen ganz schönen Weg vor sich. Schließlich lagen bei dem riesigen Zeltplatz schon einige Hundert Meter Fußmarsch wischen Zelt und Showgelände. Dafür waren die 120 Toiletten und 340 Toiletten so gut verteilt, dass es kaum zu Wartezeiten für die Camper kam.
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